Archiv für 12/2008

12 25 2008

Wassertropfen fotografieren

Erstellt von Thomas Zilch unter Fotografie,Fototechnik

Inspiriert durch viele gute Beispiele, die man im Internet finden kann, habe ich auch versucht, Wassertropfen zu fotografieren. Die ersten meiner Meinung nach ansehnlichen Ergebnisse habe ich in einer neuen Galerie zusammengefasst.

Es macht wirklich sehr viel Spaß, daher werde ich weiterexperimentieren. Es gibt sehr viele Parameter, an denen man drehen kann:

  • Licht
  • Fallhöhe der Tropfen
  • Tropfengröße
  • Art der Flüssigkeit (z.B. Milch statt Wasser)

Sobald ich mehr Ergebnisse vorwiesen kann, werde ich auch das “Making-of” dokumentieren.

Es gibt auch sehenswerte Seiten im Internet, die sich mit dem Thema “Hochgeschwindigkeitsfotografie” befassen. Wer es technisch mag, kann z.B. die Homepage von Wayne Fulton besuchen. Auf mehreren Seiten gibt er nützliche Hintergrundinformationen über die notwendige Blitztechnik.

Ein Kommentar

12 22 2008

Wie wärs mit einem Portrait?

Erstellt von Thomas Zilch unter Fotografie,Fototechnik

Auch wenn es offiziell kein Wetter gibt, an dem man nicht rausgehen und fotogafieren kann, so bleibe ich persönlich doch manchmal zu Hause, wenn es draußen allzu schmuddelig ist.

Aber was kann man dann fotografieren?

Ich persönlich habe mich noch nie ernsthaft an Portraits versucht. Also habe ich erstmal im Netz recherchiert… und fand keine grundlegende Einführung, worauf beim Fotografieren von Portraits zu achten ist. Insbesondere die Beleuchtung, Lichtführung und die korrekte Anwendung des Belichtungsmessers war mir bisher ein Rätsel bis – ja bis ich auf die Homepage von Alex Penner stieß. Alex beschreibt in seinem Blog in mehreren sehr ausführlichen Artikeln alles, was man wissen muss, um mit der Portraitfotografie starten zu können.

Besonders empfehlenswert für den Einstieg sind die Artikel “Studioportrait für Anfänger” und “Lichtführung und Blitzbelichtungsmesser“.

Während der Feiertage werde ich die Tipps ausprobieren und hoffen, dass ich die Theorie auch in die Praxis umgesetzt bekomme…

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12 21 2008

Libellen fotografieren

Erstellt von Thomas Zilch unter Fotografie,Fototechnik

20080708-164307.jpg Jetzt im Moment ist ja nicht die richtige Zeit, um Libellen zu fotografieren. Aber der nächste Sommer kommt bestimmt! Und wer schonmal versucht hat, Libellen zu fotografieren, weiß, daß hier Geduld, gute Vorbereitung und Kenntnis dieser Insektenart und ihrer Gewohnheiten mit gute Bildern belohnt wird. Der technische Aufwand ist auch bei weitem nicht so hoch wie in anderen Bereichen der Tierfotografie.

Willi Rolfes gibt auf der Homepage der Fotogruppe blende4.com eine handfeste Einführung in die Fotografie der Libellen. Der Rest ist, wie schon geschrieben, Geduld, gute Vorbereitung und – eine Portion Glück.

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12 13 2008

Scharfe Bilder

Erstellt von Thomas Zilch unter Fototipps

Nein, damit sind jetzt keine anzüglichen Bilder gemeint…

Wenn man Bilder der großen Fotografen, wie Ansel Adams* oder Art Wolfe ansieht, wundert man sich manchmal über die perfekte Schärfe. Wir Amateurfotografen wundern uns, aber der Profi weiß, dass exzellente Schärfe durch angemessen hohen Aufwand durchaus planmäßig erzielt werden kann. Der Amateurfotograf scheut diesen aber oft…

Ich habe mal meine eigenen Erfahrungen aufgeschrieben, noch ein wenig recherchiert und eine Liste von Tipps zusammengestellt, wie man scharfe Bilder bekommt:

  1. Benutzen Sie ein Stativ. Nicht nur Nachts, sondern auch am Tag und sogar bei kurzen Brennweiten sorgt ein stabiles Stativ für schärfere Bilder.
  2. Benutzen Sie ein Stativ
  3. Benutzen Sie ein Stativ – kein Witz, dieser Tipp ist der wichtigste ;-)
  4. Benutzen Sie einen Fernauslöser. Was nutzt das beste Stativ, wenn die Kamera durch das Betätigen des Auslösers doch wieder bewegt wird. Als Alternative zum Fernauslöser kann auch der Selbst- oder Zeitauslöser verwendet werden, sofern das Motiv das zulässt.
  5. Die meisten Objektive zeigen die beste Schärfeleistung, wenn sie um eine oder zwei Stufen abgeblendet sind. Wenn Ihr Objektiv eine Lichtstärke von 2.8 besitzt, blenden Sie es auf Blende 4 oder 5.6 ab, sofern die anderen Parameter (z.B. Tiefenschärfe) es zulassen.
  6. Benutzen Sie die Spiegelvorauslösung, falls Ihre Kamera diese Funktion besitzt. Durch das Hochklappen des Spiegels im Zeitpunkt der Auslösung können bei langsamen Verschlußzeiten im Bereich von 1/30 – 1/2 s Schwingungen entstehen, die eine Verwacklung des Bildes bewirken. Durch die Spiegelvorauslösung klappt beim ersten Auslösen der Spiegel hoch, erst beim zweiten Betätigen des Auslösers, nachdem die Schwingungen der Spiegelbewegung abgeklungen sind, wird der Verschluß betätigt.
  7. Falls Ihr Objektiv einen Bildstabilisator (VR bei Nikon, IS bei Canon) besitzt, deaktivieren Sie diesen, wenn die Kamera auf ein Stativ moniert ist.
  8. Stellen Sie die niedrigst mögliche Empfindlichkeit (ISO-Wert) ein. Dadurch wird das Rauschen im Bild minimiert, was auch zu mehr Schärfe beiträgt.

Zugegeben, das ist viel Aufwand, “nur” um scharfe Bilder zu bekommen. Das geht schon damit los, dass man immer ein stabiles Stativ dabeihaben sollte. Und stabile Stative sind meistens schwer…

Aber es lohnt sich!

Probieren Sie es aus!

* Anmerkung: Der Vergleich mit Ansel Adams hinkt ein wenig – zugegeben. Der Altmeister und Erfinder des Zonensystems benutzte Großformatkameras. Da deren Negative in der Größe von z.B. 8 x 10″ damit bei weitem nicht so stark vergrößert werden mussten, wie es beim heutigen Kleinbild- oder APS-C-Format der Fall ist, waren die Abzüge von vorneherein schärfer. Ein Stativ benutzte Ansel Adams aber trotzdem…

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12 05 2008

Bild der Woche (49/2008)

20080607-121229.jpg

2008, Woche 49

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