Bild der Woche (48/2009): Pfarrkirche St. Peter, Sinzig
- am 28. November 2009
- von Thomas Zilch
- in Bild der Woche, Fotografie
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2009, Woche 48: Pfarrkirche St. Peter, Sinzig
Buchvorstellung “Besser fotografieren”
- am 25. November 2009
- von Thomas Zilch
- in Buchtipps, Kauftipps
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Diese Woche stelle ich eines meiner Lieblings-Fotobücher
vor: “Besser Fotografieren” von George Barr. Der Autor lebt in Kanada und fotografiert seit seiner Kindheit am liebsten Landschaften und industrielle Motive. Auf seiner Homepage gibt er einen Einblick in seine Arbeit in zeigt viele seiner hervorragenden Bilder.
Das Buch “Besser Fotografieren” von George Barr habe ich durch Zufall entdeckt, als ich in Essen in einer Buchhandlung herumstöberte. Der Untertitel lautet “Die hohe Schule der kreativen Fotografie”.
Auch wenn ich das für etwas hoch gegriffen halte, bin ich von dem Buch begeistert. Warum?
In dem Buch geht es um nichts anderes als Kreativität. Es ist in die Teile “Sehen”, “Motivsuche”, “Komponieren”, “Bildbeurteilung”, “Gedankenspiele” und “Ein Schritt vorwärts” geteilt.
Anhand konkreter Beispiele aus seinem eigenen Portfolio erläutert der Autor seine Art, ein Bild zu lesen, gibt Hinweise zu technischen Aspekten wie Tonwertabstufungen und emotionaler Wirkung von Bildelementen. Unter “Motivsuche” bekommt der Leser Tipps, wie eine Szene erarbeitet werden kann und wie man sich auf Motivsuche begeben kann. Hat man ein Motiv gefunden, so gilt es, dieses ansprechend umzusetzen. Hierbei hilft der Buchteil “Komponieren”.
Für sehr interessant, weil sonst selten darüber etwas zu erfahren ist, halte ich den Teil “Gedankenspiele”: Douglas Barr geht hier ausführlich auf Misserfolge, Enttäuschungen und Durchhänger ein, also auf die Phasen, in denen einem als Fotograf absolut nichts einfallen will. Dieser Teil ist wirklich ein Trost
.
Im letzten Teil des Buches geht es im Wesentlichen um die Niveaubestimmung, also um die Beantwortung der Frage “Wie gut bin ich eigentlich als Fotograf?”. Damit nicht genug, denn es folgen konkrete Hinweise zu Verbesserungsmöglichkeiten des eigenen Niveaus.
Dieses Buch glänzt durch eine Fülle authentischer, umsetzbarer Tipps. Douglas Barr berichtet durchgehend aus seinem eigenen Erfahrungsschatz als Fotograf. Man glaubt Douglas Barr, was er schreibt.
Empfehlenswert!
Douglas Barr: Besser Fotografieren
Gebunden, 208 Seiten
dpunkt Verlag 2008
EUR 36,00
Schritt für Schritt zum eigenen Foto-Workflow (1)
- am 22. November 2009
- von Thomas Zilch
- in Bildbearbeitung
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In der Artikelserie “Schritt für Schritt zum eigenen Foto-Workflow” möchte ich beschreiben, wie Bilder im Rahmen eines Workflows in den Computer geladen, bearbeitet, archiviert und ausgegeben werden können. Dieser Workflow bezieht sich auf Adobe Lightroom. Er stellt nur eine von unzähligen möglichen Varianten dar und ist an meine persönlichen Bedürfnisse angepasst. Andere Fotografen mögen andere Schwerpunkte bei der Entwicklung des persönlichen Workflows setzen, vielleicht dient mein Vorschlag aber doch dem Einen oder Anderen als Diskussionsgrundlage oder als Ausgangspunkt für eigene Entwicklungen.
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In diesem ersten Teil geht es nun darum, einige Vorüberlegungen anzustellen.
1. Vorüberlegungen
Was ist eigentlich ein Workflow? Die Wikipedia liefert hierfür eine einfache Definition:
“Ein Arbeitsablauf (englisch: workflow) ist eine vordefinierte Abfolge von Aktivitäten [...]“.
Unser Foto-Workflow ist demnach eine mehr oder weniger fest vorgegebene Folge von Arbeitsschritten, um Bilder zu importieren, zu bearbeiten und auszugeben.
Welche Aufgaben sollen im Workflow erledigt werden, welche explizit nicht? Für mich (ambitionierter Hobbyfotograf, der sein Geld nicht mit der Fotografie verdient) sind die folgenden Punkte ausschlaggebend:
- Der Workflow muss einfach handhabbar sein, d.h. ich will in der Lage sein, ihn „auswendig“ durchzuführen.
- Der Workflow muss das Thema Backup mit abdecken. Dazu gehört auch, dass Bilder die sich gerade „im Workflow“ befinden, ebenfalls vor Verlust geschützt sein müssen.
- Die Originale der Bilder sollen erhalten bleiben, wie sie aus der Kamera kommen und ebenfalls archiviert werden. Es soll das Prinzip der Analogfotografie verfolgt werden, bei dem das Negativ und das daraus entwickelte Positiv getrennte Objekte darstellen.
- Die Anforderungen an die eingesetzte Technik dürfen in Bezug auf Kosten und Komplexität nicht hoch sein, damit sie bezahlbar bleibt und im Falle eines Defektes leicht und kostengünstig ersetzt werden kann.
- Der Workflow muss auch unterwegs ablauffähig sein.
- Die verwendeten Dateiformate sollen standardisiert sein. Von der Verwendung herstellerspezifischer Formate soll Abstand genommen werden.
- Der Workflow muss ein definiertes Ende haben. D.h. für jedes Bild muss feststellbar sein, ob es sich noch innerhalb oder bereits außerhalb des Workflows befindet.
- Die Verschlagwortung soll nur für den eigenen Gebrauch tauglich sein. Ein Befolgen von durch Bildagenturen vorgegebenen Standards ist nicht erforderlich.
All diese Punkte soll der Workflow abdecken. Er tut es auch, wie Sie Ihr in diesem und in den nächsten Teilen der Artikelserie feststellen werden werdet
Nachdem nun die Grundlagen besprochen sind, kann es im zweiten Teil des Artikels, der in einer Woche erscheinen wird, richtig losgehen.
Die weiteren Teile werden folgende Themen behandeln:
- Teil 2: Hardware und Software
- Teil 3: Importieren der Bilder
- Teil 4: Sichtung, Kategorisierung und Verschlagwortung
- Teil 5: Basis-Bildbearbeitung
- Teil 6: Ausgabe/Export der Bilder
- Teil 7: Backup im Workflow und Zusammenfassung des Workflows
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