Klatschmohn
- am 20. Juni 2010
- von Thomas Zilch
- in Bildbearbeitung, Fotografie, Fototipps
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Jetzt ist er wieder an allen Feldrändern zu sehen – der leuchted rote Klatschmohn.
Das folgende Bild habe ich mit der Nikon D300 und einem Nikkor 18-70/3.5-4.5 bei 44mm Brennweite aufgenommen. Die roten Blüten wirken bei Sonnenschein auf Fotos ein wenig unnatürlich grell, deshalb habe ich an das Bild noch Hand angelegt. Diese Nachbearbeitung möchte ich im folgenden kurz beschreiben.
- Beschnitt leicht verändert, so dass die Blüte etwas weiter oben sitzt.
- In Photoshop die Blüte und den Stängel maskiert, die Maske etwas vergrößert, weiche Kante gewählt und dann die Maskierung umgekehrt und den Hintergrund mit dem “Tiefenschärfe abmildern”-Filter unschärfer gemacht.
- Die Maskierung wieder umgekehrt und die Maske am Stängel gelöscht, so dass nur noch die Blüte maskiert ist. Nun die Sättigung der Blüte um 10% reduziert und die Helligkeit um ca. 5 % angehoben.
- Per Abwedeln dem Wassertropfen rechts an der Blüte einen kleinen Akzent verpasst.
- In Lightroom das Bildrauschen (Luminanz) entfernt.
Wind
- am 18. Juni 2010
- von Thomas Zilch
- in Bildbearbeitung, Fotografie
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Ein Experiment: Wiesenblumen bei Wind fotografiert. Kontrast leicht erhöht und Filmkorn hinzugefügt.
Geburt einer Libelle
- am 15. Juni 2010
- von Thomas Zilch
- in Fotografie
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Auch wenn der Begriff Geburt in diesem Zusammenhang nicht ganz richtig ist: Kürzlich konnte ich miterleben, wie eine Libelle aus ihrer Larve schlüpft. Das Schauspiel war wirklich faszinierend und dauerte mehr als eine Stunde:
Die Larve klettert am Stängel einer gelben Schwertlilie aus dem Wasser und krallt sich dann ca. 50 cm über dem Wasserspiegel fest.
Nach ein paar Minuten öffnete sich die Larve am Rücken und der Kopf der Libelle wird sichtbar.
Der Libellenkörper schiebt sich langsam immer weiter aus der Larve.
Plötzlich, etwa 30 Minuten nach dem Beginn des Schlüpfens, krümmt sich die Libelle, krallt sich am Vorderteil der Hülle fest und zieht den Hinterleib ganz aus der Hülle.
Nun verharrt sie einige Zeit, um sich von der Anstrengung zu erholen. Dabei pumpt sie langsam ihre Flügel mit Hämolyphe, dem “Blut”, auf, so dass diese ihre endgültige Größe und Form bekommen.
Sobald das geschehen ist, vergrößert sich langsam der Hinterleib. Dies geschieht ebenfalls durch das Einpressen von Hämolymphe.
Danach klettert die Libelle an Stängel entlang hoch in die Sonne, um die Flügel aushärten zu lassen, die Muskeln anzuwärmen und zum ersten Flug ins neue Leben zu starten.
Die Bilder wurden mit der Nikon D300 und einem AiS Micro-Nikkor 200/4 gemacht. Um das Verwackeln zu verhindern, befand sich die Kamera auf dem Stativ. Ausgelöst habe ich mit einem Yongnuo RF-602 N1 2in1 Funkfernauslöser*. Die Szenerie wurde mit einem Reflektor von 60cm Durchmesser aufgehellt.
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