Archiv für die Kategorie 'Bildbearbeitung'

06 20 2010

Klatschmohn

Jetzt ist er wieder an allen Feldrändern zu sehen – der leuchted rote Klatschmohn.

Das folgende Bild habe ich mit der Nikon D300 und einem Nikkor 18-70/3.5-4.5 bei 44mm Brennweite aufgenommen. Die roten Blüten wirken bei Sonnenschein auf Fotos ein wenig unnatürlich grell, deshalb habe ich an das Bild noch Hand angelegt. Diese Nachbearbeitung möchte ich im folgenden kurz beschreiben.

[Bild nicht gefunden]
  • Beschnitt leicht verändert, so dass die Blüte etwas weiter oben sitzt.
  • In Photoshop die Blüte und den Stängel maskiert, die Maske etwas vergrößert, weiche Kante gewählt und dann die Maskierung umgekehrt und den Hintergrund mit dem “Tiefenschärfe abmildern”-Filter unschärfer gemacht.
  • Die Maskierung wieder umgekehrt und die Maske am Stängel gelöscht, so dass nur noch die Blüte maskiert ist. Nun die Sättigung der Blüte um 10% reduziert und die Helligkeit um ca. 5 % angehoben.
  • Per Abwedeln dem Wassertropfen rechts an der Blüte einen kleinen Akzent verpasst.
  • In Lightroom das Bildrauschen (Luminanz) entfernt.

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06 18 2010

Wind

[Bild nicht gefunden]

Ein Experiment: Wiesenblumen bei Wind fotografiert. Kontrast leicht erhöht und Filmkorn hinzugefügt.

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05 17 2010

Geotagging: Koordinaten nachträglich in Bilder einfügen

Mit Hilfe des kostenlosen Bildbetrachters Nikon ViewNX lassen sich einfach und komfortabel Ortskoordinaten in Bilder einfügen. Dies ist für alle Fotografen interessant, die keinen GPS-Empfänger besitzen und trotzdem nach einiger Zeit noch wissen möchten, wo sie ihre Bilder aufgenommen haben.

Einzige Voraussetzung: Die Bilder müssen im nef-, jpf- oder tif-Format vorliegen, damit sie mit ViewNX bearbeitet werden können.

Im Folgenden möchte ich das nachträgliche Geotaggen von Bildern kurz beschreiben:

Nach dem Starten des Programms sucht man sich den Ordner mit den Bildern, die man mit Koordinaten versehen möchte:

nx-1

Nun markiert man die Bilder, die man geotaggen möchte:

nx-2

Dann klickt man in der Werkzeugleiste von ViewNX auf das Symbol GeoTag:

nx-3

Es öffnet sich ein neues Fenster mit einer großen Google-Map in der Mitte und den vorher markierten Bildern am rechten Rand:

nx-4

Man kann nun über das Eingabefeld oben links den gewüschen Ort suchen (hier: Bad Bodendorf) und die Vergrößerung der Karte justieren. Je größer die Zoomstufe, desto genauer können die Koordinaten festgelegt werden!

Nun markiert man die Bilder, die dieselben Koordinaten erhalten sollen, also am selben Ort aufgenommen wurden und klickt auf das GeoTag-Symbol am oberen Rand des Fensters:

nx-5

Der Cursor verwandelt sich nun in ein Fadenkreuz, mit dem man auf der Karte auf die Stelle klickt, an der die Bilder aufgenommen wurden:

nx-6

Nach dem Klick erscheint eine Dialogbox, die man mit OK bestätigt:

nx-7

Je nach Anzahl der zu bearbeitenden Bilder dauert es nun ein wenig. Wenn der Prozess abgeschlossen ist, haben alle getaggten Bilder ein gelbes Globus-Symbol links neben dem Dateinamen. Zudem markiert ein Stecknadelsymbol in der Karte den vorher gewählten Ort.

[Bild nicht gefunden]

Nun stehen die Bilder zur weiteren Verarbeitung, wie Archivierung oder Nachbearbeitung zur Verfügung.

Das war einfach, oder?

Diese Methode eignet sich sehr gut, wenn man viele Bilder von wenigen unterschiedlichen Orten aufgenommen hat. Bei mir ist das immer dann der Fall, wenn ich auf Makro- oder Landschafts-Fototour gehe. Viele einzelne Bilder mit jeweils unterschiedlichen Koordinaten zu taggen, ist dagegen eine mühsame Angelegenheit.

Nikon ViewNX ist kostenlos und kann auf der Nikon-Homepage heruntergeladen werden. Da die Anwendung nicht auf Nikon-Dateiformate beschränkt ist, können auch “Nicht-Nikon-Fotografen” :-) dieses Tool benutzen.

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05 14 2010

Nachbearbeitung des Himmels in der Landschaftsfotografie

20100228-153039-drama

Manchmal möchte man bei Landschaftsbildern den Himmel nachbearbeiten, um eine dramatischere Stimmung ins Bild zu bekommen. Insbesondere die Wirkung von mächtigen Schlechtwetterwolken kann man schön verstärken.

Wie bei jeder Nachbearbeitung ist auch hier Fingerspitzengefühl gefragt, um den Effekt nicht zu übertreiben. Andererseits kann man – sofern das Bild keinen rein dokumentarischen Charakter haben soll – ruhig ein wenig auf der EBV-Klaviatur spielen, um eine beabsichtigte Bildwirkung herbeizuführen.

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04 26 2010

Schwierige Landschaftsbilder mit Photoshop bearbeiten

20100424-063819

In der Landschaftsfotografie hat man öfter Motive, deren Dynamikumfang die Leistungsfähigkeit des Kamerasensors übersteigt. Beispielsweise kann man bei Sonnenauf- und –untergängen in der Regel entweder den Himmel oder die Erde korrekt belichten, aber nicht beides. Bei korrekt belichtetem Himmel säuft der Vordergrund  ab, bei Belichtung auf den Vordergrund ist der Himmel ausgefressen.

20100424-063819

Beispiel 1: Belichtung auf den Himmel

20100424-063820-2

Beispiel 2: Belichtung auf den Vordergrund

Wenn aber in einem Bild der Himmel nur weiß bzw. der Vordergrund nur schwarz ist, läßt sich mit der raffiniertesten Bildbearbeitung nichts mehr machen, die Details sind unwiederbringlich verloren.

Man könnte nun sagen, „kein Problem, das mache ich mit HDR“. Das funktioniert auch, aber es geht meistens einfacher: In diesem Artikel soll gezeigt werden, wie man obige Aufgabenstellung mit einer einfachen Ebenenmontage in Photoshop lösen kann. Ein paar Photoshop-Grundkenntnisse reichen dazu aus.

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