Winterwanderung im Hohen Venn
- am 26. Februar 2012
- von Thomas Zilch
- in Fotografie
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Als bekennender und praktizierender Nicht-Karnevalist
habe ich mich am letzten Rosenmontag zu einer Wanderung im Hohen Venn aufgemacht. Als Ziel habe ich mir den Signal de Botrange ausgesucht, mit 694 Metern der höchste Berg Belgiens. In der Gegend lag noch richtig Schnee, das Wetter war sehr schon, sonnig und leicht bewölkt und die Temperatur lag knapp unter dem Gefrierpunkt. Ideale Bedingungen für eine Winterwanderung also. Mein Weg führte mich vom Parkplatz an der Sendeanlage zunächst nach Nordwesten und dann nach Norden, immer am Rand des Venns entlang bis zur Baraque Michel. Dort überquerte ich die Straße (N68) und lief in einem weiten Bogen zunächst nach Südwesten, später nach Südosten, wieder zum Ausgangspunkt zurück.
Die Landschaft im Venn ist in ihrer Eintönigkeit sehr abwechslungsreich. Was zunächst wie ein Widerspruch klingt, wird einem klar, wenn man vor Ort ist: Eintönig ja, aber nur auf den ersten Blick. Verweilt man und erforscht die Landschaft mit den Augen, so fallen deutliche Unterschiede im Bewuchs, bei Bäumen und Büschen und in der Struktur der Oberfläche auf. Das macht die Gegend für mich sehr interessant.
Das Venn zeigte sich richtig malerisch durch den Schnee und die wegen des Dunstes öfter wechselnden Lichtverhältnisse. Der Schnee überdeckte auch gnädig die noch immer nicht verheilten Wunden in der Vegetation, die der große Brand im April 2011 hinterlassen hat.
Am meisten hat mich aber die Stille beeindruckt: Auf den Waldwegen hörte ich nichts ausser zaghaften Vogelgezwitscher und ab und zu ein Gluckern, wo kleine Bäche und Rinnsale flossen. Aber kein Verkehrslärm, keine Stimmen, nichts…
Das war mein persönlicher, sehr entspannender Rosenmontag 2012
Weiches Licht
- am 1. Januar 2012
- von Thomas Zilch
- in Fotografie
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In den letzten Wochen des alten Jahres hat es einmal ein klein wenig geschneit. Die Hoffnung, dass der Winter nun gekommen wäre, verflüchtigte sich aber schnell wieder. Der Schnee verteilte sich nun spärlich auf die Hänge des unteren Ahrtals. Nachmittags frischte der Wind auf und trieb die Wolken über den Himmel und lies die Sonne öfter durch Wolkenlücken blinzeln. Gleichzeitig blieb die Luft dunstig. Dadurch herrschte ein sehr weiches Licht vor, das mich hinauszog, um einen kleinen Spaziergang über die Orchideenwiese zu machen.
Diesmal also keine tollen Farben und Kontraste, sondern weiche Bilder mit eher zarten Farben, die die damalige Stimmung aus meiner Sicht sehr gut wiedergeben.
Einige der Bilder würden sich auch für eine Umwandlung in Schwarzweiß eignen, was meint ihr?
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