Testbericht Fotorucksack Vanguard Skyborne 51
- am 2. Januar 2012
- von Thomas Zilch
- in Fototechnik, Kauftipps, Linktipps
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Vor kurzem hat Michael Kirchner in seinem Blog fotografr.de einen Fotorucksack des Typs Vanguard Skyborne 51 angeboten. Als einzige Bedingung sollte der oder die neue Besitzer/in ihm binnen sechs Wochen einen Testbericht zusenden. Da mir mein aktueller Rucksack, der Lowepro Flipside 400, nun doch manchmal zu klein wird, habe ich mich per Blogkommentar beworben, und wurde auch prompt auswählt….
Den Testbericht gibt es hier zu lesen –> Klick!
Michael Kirchner ist Fotograf und betreibt das Fotostudio Omori. Daneben gibt er in seinem lesenswerten Blog viele hilfreiche Tipps für Fotografen. Empfehlenswert!
Achtung Winterzeit!
- am 30. Oktober 2011
- von Thomas Zilch
- in Fototechnik
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In der vergangenen Nacht endete die Sommerzeit. Es erfolgte die Umstellung auf die Normalzeit MEZ. Fotografen sollten nicht vergessen, neben Wanduhr, Radiowecker und DVD-Recorder auch die Uhr in der Kamera um eine Stunde zurückzustellen.
Die Blende einfach erklärt
- am 30. August 2011
- von Thomas Zilch
- in Fototechnik
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Es gibt wohl kaum einen Fotografen, der sich nicht irgendwann gefragt hat, woher die seltsamen Blendenzahlen kommen. In diesem Artikel wollen wir dieses Geheimnis lüften. Dabei hilft uns eine winzige Dosis Mathematik.
Los geht’s: Die Blende bestimmt den sog. Pupillendurchmesser, also das “Loch”, durch welches das Licht durch das Objektiv auf den Sensor bzw. Film fällt. Üblicherweise wird die Blende in der Schreibweise f/x angegeben, wobei f die Brennweite des Objektivs und x die Blendenzahl ist. Beispiele: f/1.4, f/8, f/22.
Die Folge dieser Blendenzahlen ergibt die sogenannte Blendenreihe: 1, 1.4, 2, 2.8, 4, 5.6, 8, 11, 16, 22, …
Warum nun diese seltsamen Zahlen? Warum nummeriert man die Blende nicht einfach durch, also 1, 2, 3, … Das wäre doch viel einfacher, oder?
Die Blende bestimmt, wie viel Licht auf den Sensor fällt. Die Lichtmenge wiederum wird bestimmt durch die Fläche der Blendenöffnung: Doppelte Fläche – doppelte Lichtmenge, halbe Fläche – halbe Lichtmenge. Also wäre es doch gut, wenn es sich bei der Blende wie bei den Verschlusszeiten verhalten würde: Die Lichtmenge halbiert bzw. verdoppelt sich von Stufe zu Stufe. Bei den Verschlusszeiten ist das einfach zu verstehen: 1/500 s bedeutet doppelt so viel Licht wie 1/1000 s.
Bei der Blende wird der Zusammenhang klar, wenn man einfach ein wenig weiterrechnet: Die Objektivbrennweite dividiert durch die Blendenzahl ergibt den Pupillendurchmesser d, also
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Aus diesem lässt sich mit der Kreisformel

die Pupillenfläche A berechnen, also die Fläche der Blendenöffnung. Wendet man diese Formel bei gegebener Brennweite auf die Blendenreihe an, so wird schnell klar, dass durch die Verwendung der “krummen” Blendenzahlen erreicht wird, dass sich die Pupillenfläche und damit der Lichteinfall von Blendenstufe zu Blendenstufe verdoppelt bzw. halbiert.
Folgende Tabelle zeigt diese Zusammenhang am Beispiel eines 100mm-Objektivs: Die Pupillenfläche halbiert sich von Blendenstufe zu Blendenstufe. Die Ungenauigkeit ergibt sich aus der Rundung der Blendenstufen auf handhabbare Werte. Für Interessierte: Die Blendenreihe ist mathematisch gesehen die Folge der Zweierpotenzen der Wurzel aus 2.
Blende Pupillen-
durchmesser d [mm]Pupillen-
fläche A [mm²]
1 100 7854
1,4 71 4007
2 50 1963
2,8 36 1002
4 25 491
5,6 18 250
8 13 123
11 9 65
16 6 31
22 5 16
Eigentlich ganz einfach, oder?
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