Archiv für die Kategorie 'Fototechnik'

08 29 2010

Spannende Einsichten

Erstellt von Thomas Zilch unter Fotografie,Fototechnik

Die Makrofotografie eröffnet uns die Welt des Kleinen und Verborgenen. Dabei muss es nicht immer die Vergrößerung winziger Details sein, sondern auch Formen, Strukturen und Farben können in Verbindung mit Licht sehr spannend in Szene gesetzt werden.

Die folgenden drei Bilder zeigen verschiedene Ansichten von Blattscheiden einer Orchidee. Die Beleuchtung wurde mit Hilfe einer Taschenlampe vorgenommen, die sich hinter den Blättern befand.

Einsicht 3 Einsicht 2 Einsicht 1

Informationen zur Aufnahmetechnik: Nikon D300, Micro-Nikkor 2,8/105, Zwischenring PN-11, Makroschiene, Stativ, LED-Taschenlampe. Langzeitbelichtung mit Fernauslöser und Spiegelvorauslösung.

Ein Kommentar

07 19 2010

So setzt man einen Umkehrring ein

Erstellt von Thomas Zilch unter Fototechnik,Kauftipps

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Wenn man sich meine Bilder anschaut, merkt man, dass ich recht gerne Makros fotografiere. Und gerade für die Makrofotografie gibt es einige Helferlein, die heutzutage nicht mehr allen Fotografen bekannt sind: Eines dieser Helferlein ist der Umkehrring*.
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06 13 2010

Basteltipp: Stromsparen beim Youngnuo-Fernauslöser RF-602

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Der Yongnuo Ferauslöser RF-602 besteht aus Sender und Empfänger und kann wahlweise zum Fernauslösen der Kamera oder zum Fernauslösen eines oder mehrerer Blitzgeräte verwendet werden. Während der Empfänger RF-602RX über einen Schiebeschalter bei Nichtgebrauch abgeschaltet werden kann, besitzt der Sender RF-602TX nur den Auslöseknopf. Ein separater Ausschalter ist nicht vorhanden. Der Auslöseknopf kann zudem sehr leicht eingedrückt werden kann. So besteht die Gefahr, dass dieser Knopf dauernd gedrückt ist, wenn der Sender in der engen Fototasche gelagert wird. Dadurch würde sich die Batterie unabsichtlich entleeren – und eine Sender mit leerer Batterie ist nicht einsatzbereit.

Eine einfache Lösung ist gefragt, um dieses Problem zu beheben, ohne jedesmal die Batterie entnehmen zu müssen. Der Einbau eine Schalters scheidet aus Platzgünden aus, das Gehäuse ist zu eng dafür. Dann hatte ich die Idee, einfach einen Kunststoffstreifen zwischen einen Batteriepol und die Feder der Batteriehalterung zu stecken. Somit ist die Stromzufuhr unterbrochen und die Senderbatterie kann nicht unabsichtlich entleert werden.

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Ich habe dazu ein Kragenstäbchen eines ausrangierten Hemdes verwendet und dieses entsprechend zugeschnitten. Wenn man es an der richtigen Stelle scharf um 90° abknickt, läßt sich der Deckel des Betteriefaches ohne Probleme schließen. Man muss aber nicht unbedingt ein Hemd kaufen, um dieses Problem zu lösen: Ein Streifen steifen Kunststoffs von 10-12mm Breite und ca. 25mm Länge findet sich wahrscheinlich in jedem Haushalt.

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Ein einfacher Trick, um die Einsatzbereitschaft der Fotoausrüstung sicher zu stellen! Trotzdem empfiehlt es sich, eine Ersatzbatterie vom Typ CR-2 (Lithium) dabei zu haben.

Den Yongnuo Fernauslöser kann man in verschiedenen Konfigurationen zum günstigen Preis bei Amazon bestellen. Klicken Sie dazu einfach auf diesen Link*: Yongnuo RF-602 N1 2in1 Funkfernauslöser

* Affiliate-Link: Ich erhalte von Amazon eine kleine Provision, wenn Sie den hier vorgestellten Artikel nach einem Klick auf den Link bestellen. Der Artikel wird für Sie dadurch nicht teurer.

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05 17 2010

Geotagging: Koordinaten nachträglich in Bilder einfügen

Mit Hilfe des kostenlosen Bildbetrachters Nikon ViewNX lassen sich einfach und komfortabel Ortskoordinaten in Bilder einfügen. Dies ist für alle Fotografen interessant, die keinen GPS-Empfänger besitzen und trotzdem nach einiger Zeit noch wissen möchten, wo sie ihre Bilder aufgenommen haben.

Einzige Voraussetzung: Die Bilder müssen im nef-, jpf- oder tif-Format vorliegen, damit sie mit ViewNX bearbeitet werden können.

Im Folgenden möchte ich das nachträgliche Geotaggen von Bildern kurz beschreiben:

Nach dem Starten des Programms sucht man sich den Ordner mit den Bildern, die man mit Koordinaten versehen möchte:

nx-1

Nun markiert man die Bilder, die man geotaggen möchte:

nx-2

Dann klickt man in der Werkzeugleiste von ViewNX auf das Symbol GeoTag:

nx-3

Es öffnet sich ein neues Fenster mit einer großen Google-Map in der Mitte und den vorher markierten Bildern am rechten Rand:

nx-4

Man kann nun über das Eingabefeld oben links den gewüschen Ort suchen (hier: Bad Bodendorf) und die Vergrößerung der Karte justieren. Je größer die Zoomstufe, desto genauer können die Koordinaten festgelegt werden!

Nun markiert man die Bilder, die dieselben Koordinaten erhalten sollen, also am selben Ort aufgenommen wurden und klickt auf das GeoTag-Symbol am oberen Rand des Fensters:

nx-5

Der Cursor verwandelt sich nun in ein Fadenkreuz, mit dem man auf der Karte auf die Stelle klickt, an der die Bilder aufgenommen wurden:

nx-6

Nach dem Klick erscheint eine Dialogbox, die man mit OK bestätigt:

nx-7

Je nach Anzahl der zu bearbeitenden Bilder dauert es nun ein wenig. Wenn der Prozess abgeschlossen ist, haben alle getaggten Bilder ein gelbes Globus-Symbol links neben dem Dateinamen. Zudem markiert ein Stecknadelsymbol in der Karte den vorher gewählten Ort.

[Bild nicht gefunden]

Nun stehen die Bilder zur weiteren Verarbeitung, wie Archivierung oder Nachbearbeitung zur Verfügung.

Das war einfach, oder?

Diese Methode eignet sich sehr gut, wenn man viele Bilder von wenigen unterschiedlichen Orten aufgenommen hat. Bei mir ist das immer dann der Fall, wenn ich auf Makro- oder Landschafts-Fototour gehe. Viele einzelne Bilder mit jeweils unterschiedlichen Koordinaten zu taggen, ist dagegen eine mühsame Angelegenheit.

Nikon ViewNX ist kostenlos und kann auf der Nikon-Homepage heruntergeladen werden. Da die Anwendung nicht auf Nikon-Dateiformate beschränkt ist, können auch “Nicht-Nikon-Fotografen” :-) dieses Tool benutzen.

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04 27 2010

Geotagging mit dem iPhone (2)

Erstellt von Thomas Zilch unter Fototechnik

Nachdem ich im Geotagging-Artikel vom 6. April über die ersten Versuche des Geotaggings mit dem iPhone berichtete, möchte ich heute über meine Langzeiterfahrungen berichten. Und die sind leider etwas ernüchternd…

1.   Nach Adenau und zurück

Zunächst wollte ich die Genauigkeit des im iPhone verbauten GPS-Sensors testen. Bei meinen ersten Versuchen, mit dem Fahrrad quer durchs Dorf, war das GPS der Meinung, dass ich manchmal auch durch irgendwelche Vorgärten gefahren bin, was natürlich nicht der Fall war.


Größere Kartenansicht
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