Testbericht Fotorucksack Vanguard Skyborne 51

1100  240x320 thomas zilch fotografie publicbrain 20111220 174704 Testbericht Fotorucksack Vanguard Skyborne 51 Thomas Zilch Fotografie Vor kurzem hat Michael Kirchner in seinem Blog fotografr.de einen Fotorucksack des Typs Vanguard Skyborne 51 angeboten. Als einzige Bedingung sollte der oder die neue Besitzer/in ihm binnen sechs Wochen einen Testbericht zusenden. Da mir mein aktueller Rucksack, der Lowepro Flipside 400, nun doch manchmal zu klein wird, habe ich mich per Blogkommentar beworben, und wurde auch prompt auswählt…. icon smile Testbericht Fotorucksack Vanguard Skyborne 51 Thomas Zilch Fotografie

Den Testbericht gibt es hier zu lesen –> Klick!

Michael Kirchner ist Fotograf und betreibt das Fotostudio Omori. Daneben gibt er in seinem lesenswerten Blog viele hilfreiche Tipps für Fotografen. Empfehlenswert!

Achtung Winterzeit!

512  210x140 end cest Achtung Winterzeit! Thomas Zilch Fotografie In der vergangenen Nacht endete die Sommerzeit. Es erfolgte die Umstellung auf die Normalzeit MEZ. Fotografen sollten nicht vergessen, neben Wanduhr, Radiowecker und DVD-Recorder auch die Uhr in der Kamera um eine Stunde zurückzustellen.

Die Blende einfach erklärt

Thomas Zilch Fotografie publicbrain 20110828 143927 300x199 Die Blende einfach erklärt Thomas Zilch FotografieEs gibt wohl kaum einen Fotografen, der sich nicht irgendwann gefragt hat, woher die seltsamen Blendenzahlen kommen. In diesem Artikel wollen wir dieses Geheimnis lüften. Dabei hilft uns eine winzige Dosis Mathematik.

Los geht’s: Die Blende bestimmt den sog. Pupillendurchmesser, also das “Loch”, durch welches das Licht durch das Objektiv auf den Sensor bzw. Film fällt. Üblicherweise wird die Blende in der Schreibweise f/x angegeben, wobei f die Brennweite des Objektivs und x die Blendenzahl ist. Beispiele: f/1.4, f/8, f/22.

Die Folge dieser Blendenzahlen ergibt die sogenannte Blendenreihe: 1, 1.4, 2, 2.8, 4, 5.6, 8, 11, 16, 22, …

Warum nun diese seltsamen Zahlen? Warum nummeriert man die Blende nicht einfach durch, also 1, 2, 3, … Das wäre doch viel einfacher, oder?

Die Blende bestimmt, wie viel Licht auf den Sensor fällt. Die Lichtmenge wiederum wird bestimmt durch die Fläche der Blendenöffnung: Doppelte Fläche – doppelte Lichtmenge, halbe Fläche – halbe Lichtmenge. Also wäre es doch gut, wenn es sich bei der Blende wie bei den Verschlusszeiten verhalten würde: Die Lichtmenge halbiert bzw. verdoppelt sich von Stufe zu Stufe. Bei den Verschlusszeiten ist das einfach zu verstehen: 1/500 s bedeutet doppelt so viel Licht wie 1/1000 s.

Bei der Blende wird der Zusammenhang klar, wenn man einfach ein wenig weiterrechnet: Die Objektivbrennweite dividiert durch die Blendenzahl ergibt den Pupillendurchmesser d, also

Pupillendurchmesser Die Blende einfach erklärt Thomas Zilch Fotografie

Aus diesem lässt sich mit der Kreisformel

Kreisformel Die Blende einfach erklärt Thomas Zilch Fotografie

die Pupillenfläche A berechnen, also die Fläche der Blendenöffnung. Wendet man diese Formel bei gegebener Brennweite auf die Blendenreihe an, so wird schnell klar, dass durch die Verwendung der “krummen” Blendenzahlen erreicht wird, dass sich die Pupillenfläche und damit der Lichteinfall von Blendenstufe zu Blendenstufe verdoppelt bzw. halbiert.

Folgende Tabelle zeigt diese Zusammenhang am Beispiel eines 100mm-Objektivs: Die Pupillenfläche halbiert sich von Blendenstufe zu Blendenstufe. Die Ungenauigkeit ergibt sich aus der Rundung der Blendenstufen auf handhabbare Werte. Für Interessierte: Die Blendenreihe ist mathematisch gesehen die Folge der Zweierpotenzen der Wurzel aus 2.

BlendePupillen-
durchmesser d [mm]
Pupillen-
fläche A [mm²]
11007854
1,4714007
2501963
2,8361002
425491
5,618250
813123
11965
16631
22516

Eigentlich ganz einfach, oder?

Seite 1 von 1212345...10...Letzte »
© Copyright publicbrain.de