Tag Archiv 'Archivierung'

01 04 2010

Schritt für Schritt zum eigenen Foto-Workflow (7)

Erstellt von Thomas Zilch unter Bildbearbeitung

Im letzten Teil unserer Artikelserie über den Foto-Workflow geht es um das Backup.

8. Backup im Workflow

Das erste Backup erfolgt beim Import der Bilder: Die RAW-Dateien werden zusätzlich zum Import in die Lightroom-Bibliothek unverändert – so wie sie von der Speicherkarte kommen – auf eine separate Festplatte (diese heißt bei mir “BilderBackup”) kopiert. Dort liegen sie, sortiert in einzelne Importvorgänge und werden zunächst nicht mehr angerührt.

Nun erfolgen die einzelnen Workflow-Schritte, wie in den vergangenen Artikeln beschrieben. Dabei werden einige Bilder auch gelöscht. Wir haben aber die RAW-Dateien auch dieser gelöschten Bilder bereits gesichert. Sollen diese auch gelöscht werden? Das ist sicher Geschmackssache. Ich habe mich entschieden, die Originale zu gelöschten Bildern ebenfalls nicht aufzubewahren.

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12 28 2009

Schritt für Schritt zum eigenen Foto-Workflow (6)

Erstellt von Thomas Zilch unter Bildbearbeitung

Im vorletzten Teil unserer Serie wollen wir uns mit der Ausgabe bzw. dem Export von Bildern beschäftigen.

7. Fünfter Workflow-Schritt: Ausgabe/Export der Bilder

Wenn wir wieder den Vergleich mit der analogen Fotografie heranziehen, in der es Negative und Positive gibt, haben wir uns bisher in der Welt der Negative bewegt, da wir nur die RAW-Dateien bearbeitet haben. Möchten wir einen Bearbeitungsstand endgültig sichern, so empfiehlt es sich, eine Kopie des Originalbildes zu erstellen. Welche Möglichkeiten Lightroom hierzu bietet, sehen wir in diesem vorletzten Teil der Artikelserie.

workflow-export

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12 21 2009

Schritt für Schritt zum eigenen Foto-Workflow (5)

Erstellt von Thomas Zilch unter Bildbearbeitung

Heute wollen wir uns um die Bildbearbeitung kümmern. Lightroom bietet uns auch hier umfassende Werkzeuge an. Schauen wir uns diese einmal näher an.

6. Vierter Workflow-Schritt: Bildbearbeitung

In diesem Schritt wollen wir die Bilder nachbearbeiten.

workflow-bildbearbeitung

Da wir in RAW fotografieren, kommen die Bilder in aller Regel etwas flach aus der Kamera. Durch Verwendung des RAW-Formats hat man, wie bereits häufig an anderer Stelle geschrieben, viel mehr Möglichkeiten als mit JPEG. Ich verwende JPEG allerdings, wenn ich schnelle Ergebnisse brauche und viele Fotos habe, also z.B. auf Festen, Geburtstagen o.ä. Weiterlesen… »

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12 14 2009

Schritt für Schritt zum eigenen Foto-Workflow (4)

Erstellt von Thomas Zilch unter Bildbearbeitung

Im letzten Artikel wurde der Import unserer Bilder von der Speicherkarte auf den Rechner besprochen. Wir haben dabei schon einige Dinge automatisiert, wie z.B. die Umbenennung der Bilddateien und die Vergabe von Metadaten. In diesem Artikel werden wir nun die schlechten Bilder aussortieren und die übriggebliebenen Kategorisieren und Verschlagworten.

4. Zweiter Workflow-Schritt: 1. Sichtung

Durch den vorangegangenen Import haben wir alle Bilder auf den Rechner kopiert – auch die Misslungenen. Daher geht es nun zum erstem Mal ans Sichten und Aussortieren.

workflow-erste-sichtung

Das Bibliotheksmodul von Lightroom bietet verschiedene Ansichtsoptionen. Die erste Sichtung führe ich in der Lupenansicht durch, d.h. das zu beurteilende Bild füllt den gesamten Bildschirm aus. Der Filmstreifen wird weiterhin am unteren Bildschirmrand angezeigt.

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12 07 2009

Schritt für Schritt zum eigenen Foto-Workflow (3)

Erstellt von Thomas Zilch unter Bildbearbeitung

Nachdem wir in den ersten Teilen die Grundlagen besprochen haben, geht es heute darum, wie die Bilder in den Computer kommen. Am Beispiel von Adobe Lightroom 2.5 werde ich zeigen, wie dieser Workflow-Schritt eingerichtet werden kann. Ab hier sind Grundkenntnisse im Umgang mit Adobe Lightroom erforderlich. Fall noch nicht vorhanden, kann man sich diese über diverse Webseiten oder Bücher aneignen. Am Ende dieses Artikeln gibts Linktipps dazu.

4. Der erste Workflow-Schritt: Import

Nun wollen wir uns den ersten Schritt unseres Workflows ansehen:

workflow-import

Beim Einrichten des Workflows ist es wichtig, sich Gedanken zu machen, wie die Ablage der Bilder organisiert werden soll. Auch wenn Lightroom eine hervorragende Bildverwaltung besitzt und man dadurch eigentlich gar nicht mehr auf Dateisystemebene mit den Bilddateien hantieren muss, halte ich es doch für wichtig, sich über eine Struktur Gedanken zu machen, in der man die Bilder ablegen möchte. Ich habe mich für eine Ablagestruktur entschieden, die folgendem Muster entspricht: Die oberste Ebene stellen Jahresordner dar, darunter befinden sich Monatsordner, darunter wieder pro Shooting ein Ordner, der mit Datum und Titel des Shootings benannt ist.

Beispiel:

2009
–200901
—-20090122_Wanderung-an-der-Ahr
—-20090125_Geburtstag-Thomas
–200902
—-20090204_Natur
—-etc

Als nächstes ist es empfehlenswert, im Dialog “Voreinstellungen” von Lightroom einige Konfigurationsarbeiten vorzunehmen:

Dateinamen-Profil: Beim Import können Dateien automatisch umbenannt werden. Dadurch kann z.B. auch bei Verwendung mehrerer Kamera ein einheitliches Dateinamen-Schema erzwungen werden. Ich verwende folgendes Schema: yyyymmdd-hhmmss.ext.

yyyymmdd steht für das Aufnahmedatum in der Form JahrMonatTag, also ohne Trennzeichen, z.B. 20091204 für den 4.12.2009
hhmmss steht für die Aufnahmezeit in der Form StundeMinuteSekunde , z.B. 120323 für 12.03 Uhr und 23 Sekunden.
ext ist die Dateiendung, in meinem Fall “dng”, weil in RAW fotografiere und die Dateien beim Import vom NEF- ins DNG-Format umwandeln lasse.

Beispiel: 20091204-201504.dng

Es können verschiedene Dateinamen-Profile angelegt und unter eigenem Namen abgespeichert werden. Das folgende Bild zeigt die Dialogbox zur Einstellung des Dateinmanen-Profils mit meinen Einstellungen.

Dateinamen-Vorlagen

Metadaten-Profil: Beim Import können die Bilder gleich mit Metadaten versehen werden, was in den späteren Worflow-Schritten viel Arbeit erspart. Die Dialogbox ist selbsterklärend, es empfiehlt sich, hier alle Daten einzutragen, die konstant sind. Später, im eigentlichen Importdialog, können noch weitere Metadaten, Stichwörter, eingegeben werden. Diese wirken sich auf den aktuellen Import aus und können von Import zu Import leicht geändert werden. Man kann verschiedene Metadatenprofile anlegen und diesen jeweils eigene Namen geben.

Metadaten-Vorgaben

Import: Mit diesen Einstellungen können wir nun unseren ersten Import starten. Wir legen die gefüllte Speicherkarte in den Kartenleser und klicken im Modul “Bibliothek” auf “Importieren”. Es öffnet sich eine Auswahlbox:

Importquelle

Wir klicken auf den Button, der den Namen unserer Kamera bzw. Speicherkarte anzeigt, in diesem Fall “NIKON D300″. Nun öffnet sich die Dialogbox für den Import von Bildern:

Importdialog

Im linken Teil befinden sich diverse Einstellmöglichkeiten, die für den aktuellen Import gelten, aber auch nach dem Ende des Imports gespeichert bleiben. Sie stehen so beim nächsten Import wieder zur Verfügung und können entweder beibehalten oder überschrieben werden. Im rechten Bereich sehen wir eine Vorschau der zu importierenden Bilder. Wir können einzelne, alle oder keine (das wäre Quatsch :-) ) Bilder per Häkchen zum Importieren kennzeichnen.

Im linken Bereich des Importdialogs sehen wir eine Kombobox, in der wir festlegen können, ob die Bilder von der Speicherkarte verschoben oder kopiert werden sollen und ob sie beim Import ins Adobe DNG-Format konvertiert werden sollen. Ich benutze die im Bild gezeigte Einstellung: Die Bilder werden kopiert und während des Kopiervorgangs ins DNG-Format konvertiert.

Eine Zeile tiefer wählen wir den Zielort für die Bilder aus, also das Verzeichnis, das wir vorher für den aktuellen Import entweder im Dateisystem oder im Bibliotheksmodul von Lightroom angelegt haben. Ein Stück weiter unten kann man ein Sicherungslaufwerk bzw. Verzeichnis angeben. Die Bilddaten werden dann parallel zum eigentlichen Import zwar umbenannt, aber nicht ins DNG-Format konvertiert in ein eigenes Verzeichnis abgelegt. Falls sich dieses auf einem anderen Laufwerk befindet, hat man gleich für ein erstes Backup der RAW-Dateien gesorgt.

Darunter, im Feld “Dateibenennung” können wir in einer Kombobox das vorher erstellte Dateinamenprofil (s.o.) auswählen. Wir legen damit fest, nach welchem Schema die Dateien beim Import umbenannt werden.

Im Feld “Anzuwendende Informationen” finden wir auch die Kombobox, in der wir ein Metadatenprofil auswählen können. In der großen Dialogbox darunter können wir Stichwörter eingeben, die für das aktuelle Shooting gelten sollen.

Nachdem wir nun alles festgelegt haben, klicken wir auf die Schaltfläche “Importieren” unten rechts. Der Importvorgang startet nun mit unseren Vorgaben. Je nach Anzahl und Größe Bilddateien dauert das ein einige Minuten. Am Ende des Importvorgangs kann die Speicherkarte gleich ausgeworfen, also als Laufwerk “unmounted” werden. Die Karte kann dann direkt aus dem Kartenleser entnommen werden. Sie enthält jedoch immer noch die Originaldaten, wir haben uns ja entschieden, die Bilder zu kopieren und nicht zu verschieben.

So! Die Bilder sind nun umbenannt, konvertiert, mit den wichtigsten Metadaten versehen und auf den Rechner kopiert worden. Gleichzeitig haben wir ein Backup aller Bilddateien angelegt. Gute Voraussetzungen, um mit dem nächsten Schritt des Workflows weiterzumachen. Wie das geht, erfahren wir in der nächsten Woche.

Linktipps zu Adobe Lightroom:

http://www.lightroom-tutorial.de/

http://kwerfeldein.de/index.php/lightroom-tutorials/

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